Die 3 Säulen der Stiftung

Hauptteil

1. Sächsische Gewässertage

"Die Umsetzung der EU-Wasserrahmenrichtlinie im Freistaat Sachsen"

am 02. Dezember 2004 im Leipziger KUBUS

Wasser ist eine wichtige Voraussetzung für das Leben auf unserer Erde. Ohne Wasser wäre kein Leben entstanden, ohne Wasser könnte es auch nicht aufrechterhalten werden. Alle Lebensvorgänge auf der Erde können nur dann ablaufen, wenn Wasser vorhanden ist.

Deshalb werden in Europa mit der Wasserrahmenrichtlinie neue Wege im Gewässerschutz begangen. „Zentrale Forderung der Wasserrahmenrichtlinie ist, dass innerhalb von 15 Jahren die Gewässer einen „guten Zustand“ erreichen“, so Staatsminister Stanislaw Tillich, Sächsisches Staatsministerium für Umwelt und Landwirtschaft.

Bis zum Jahr 2015 sollen alle Oberflächengewässer - also Flüsse, Auen, Seen und Tagebaurestlöcher - sowie das Grundwasser bewertet und wo nötig entsprechende Maßnahmen geplant und umgesetzt werden. „Wir haben damit in den nächsten Jahren die große Chance, die sächsischen Gewässer in einen ökologisch gesunden Zustand zu bringen“, so Staatsminister Tillich. Dies zielt nicht mehr nur auf hohe Wasserqualität, sondern auch z.B. bei Fließgewässern auf die natürliche Gestalt und Wasserführung. „In diesem Prozess gilt es, das Notwendige mit Augenmaß zu tun und umzusetzen.“ so der Stiftungsdirektor der Sächsischen Landesstiftung Natur und Umwelt (LaNU), Bernd-Dietmar Kammerschen, in seiner Begrüßung der Teilnehmer der 1. Sächsischen Gewässertage.

Die Veranstaltung war ein wesentlicher Schritt im Zuge der Öffentlichkeitsbeteiligung bezüglich der Umsetzung der Richtlinie im Freistaat Sachsen und fand in enger Zusammenarbeit zwischen der LaNU und dem Sächsischen Staatsministerium für Umwelt und Landwirtschaft (SMUL) sowie dem Sächsischen Landesamt für Umwelt und Geologie statt.

Einbezogen waren auch die unmittelbar betroffenen Bereiche der Wasserrahmenrichtlinie wie Kommunen und Verbände, Wirtschaft und Industrie, Regionalplanung, Land- und Forstwirtschaft, Wasserwirtschaft sowie Natur- und Landschaftsschutz. Alle Referenten bekundeten ihr Interesse, insbesondere bei der Aufstellung der Bewirtschaftungspläne frühzeitig mitwirken zu können.

Im Schlusswort wies Dr. Klaus Jeschke, Leiter der Abteilung Wasser und Abfall im SMUL, darauf hin, wie wichtig für alle Seiten der Beteiligten diese Konferenz war.

Unter anderem schlug er neben Informationsveranstaltungen auf regionaler Ebene, einen Beirat zur Begleitung der Umsetzung der Wasserrahmenrichtlinie in Sachsen vor, um Interessenskonflikte frühzeitig zu erkennen und auszuräumen.

Gern sind wir bereit Ihnen die Tagungsunterlagen der 1. Sächsischen Gewässertage auf CD-ROM zukommen zu lassen. Bitte teilen Sie uns hierfür Ihre Anschrift mit.

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Programmablauf und den Flyer zur EU-Wasserrahmenrichtlinie



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