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BioBildungSachsen

Integration neuer Technologien   

Umweltschutz und der Schutz natürlicher Ökosysteme werden eine tragende Rolle bei der Entwicklung der Biotechnologie spielen. Aus diesen Gründen wurde in der Akademie der Sächsischen Landesstiftung Natur und Umwelt in den vergangenen Jahren der Schwerpunkt „Neue Technologien" etabliert.

 

Ziel des Projektes ist es, die nachhaltige Integration des Umweltbildungsgedankens in die berufliche Bildung für Berufe mit biotechnologischen Inhalten. Die Gestaltung von biotechnologierelevanten Aus- und Weiterbildungsprozessen ist entscheidend für die Ansiedlung und Entwicklung des zukünftigen Biotechnologiestandortes Sachsens.

Das Projekt konzentriert sich dabei auf die vollzeitschulische BioBerufsausbildung (Physikalisch- Technische Assistenten/innen, Medizinisch- Technische Assistenten/innen, Pharmazeutisch- Technische Assistenten/innen, Umweltschutz-Technische Assistenten/innen, Kaufmännische Assistenten/innen Schwerpunkt Umweltschutz und Wirtschafter/innen für Gartenbau).

 

Innerhalb des Projektes soll der Qualifikationsbedarf und Beschäftigungsmöglichkeiten von BioBerufen in Biotechnologie-Unternehmen ermittelt werden. Dafür sollen Ausbildungsunterlagen von Bildungseinrichtungen biotechnologiebezogener Berufe hinsichtlich ihrer Defizite untersucht und Ausbildungselemente und Unterrichtsmaterialien wie z. B. tätigkeitswirksame Bausteine konzipiert werden.

 

Die bestehenden Curricula sind mit den Inhalten und Methodiken der Biotechnologie und der Umweltbildung anzureichern.

 

In Lehrer- und Multiplikatorenfortbildungsveranstaltungen werden die biotechnologierelevanten Ziele und Inhalte der Berufsausbildung sowie die neuentwickelten Ausbildungselemente und Unterrichtsmaterialien erörtert. Damit werden die Lehrkräfte befähigt, wesentliche Tendenzen der Technologiebranche zu erfassen und in den Unterricht zu integrieren. Der Transfer von Curriculumelementen in Bildungsgänge anderer Schularten der Beruflichen Bildung, wie beispielsweise Fachschule und Berufliches Gymnasium sowie in Schulungskonzepte von unterschiedlichen ausbildungswirksamen Multiplikatoren ist dabei kurzfristig realisierbar.

 

Durch die konstruktive Mitarbeit von BioBildungSachsen  bei der Etablierung des Netzwerks der BioBerufsbildung wird eine Intensivierung des institutionell übergreifenden und interdisziplinären Informations- und Erfahrungsaustausches zur Thematik BioBildungSachsen erwartet. Das Projekt sorgt damit für Dialoge mit der Region und für die langfristige Innovation der beruflichen Bildung. Verwertbar werden die Ergebnisse des Vorhabens letztendlich auch für die gezielte Vorbereitung von Haupt- und Realschülern. Schüler, die über die wirtschaftlichen Innovationen ihrer Region informiert werden, werden auch einen regional gefragten Beruf ergreifen wollen.

 

Die Vernetzung zwischen den Bereichen Berufliche Bildung und Bildung für Nachhaltigkeit ist insbesondere für das Thema Biotechnologie von großer Bedeutung, da in ihr eine Vielzahl ökonomischer, sozialer und ökologischer Potenziale auszumachen sind. Die berufliche Erstausbildung ist so zu entwickeln, dass die Potenziale der Biotechnologie im Sinne von Nachhaltigkeit für Sachsens Zukunft eingesetzt werden können.

 

Das BioMeT -Projekt „BioBildungSachsen" wird im Rahmen des Netzwerkes BioMet- Dresden innerhalb des Innoregio-Projektes gefördert.

Kontakt

Dr. Hans-Joachim Gericke

Sächsische Landesstiftung Natur und Umwelt, Akademie
Riesaer Straße 7
01129 Dresden

+49 (0)351 - 814 16 601
+49 (0)351 - 814 16 666
E-Mail-Kontakt

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