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Entfällt: Naturschutzgebiete in Sachsen - Tafelsilber der Natur:

Entfällt: Naturschutzgebiete in Sachsen - Tafelsilber der Natur:

NSG Aschbachtal

Am:
Reichenbach

Veranstaltung wurde abgesagt!

Um die weitere Verbreitung des Corona-Virus einzudämmen, werden der Risikobewertung des Robert-Koch-Instituts folgend ab sofort bis vorerst einschließlich 04.05. 2020 alle Veranstaltungen der LaNU abgesagt.


Diese Veranstaltung ist geplant 2021 nochmals anzubieten.


Die Exkursionsreihe „Tafelsilber der Natur“ stellt in loser Folge sächsische Naturschutzgebiete vor.


Der Aschbach und seine 15 Quellbäche durchfließen den Zellwald bei Nossen, direkt südlich an die Autobahn A 4 angrenzend, bevor er bei Pappendorf in die Striegis mündet.

Das NSG Aschbachtal entstand 1990 aus dem Gedanken heraus, ein ganzes Bachsystem für den Schutz von Wasserorganismen, z.B. Libellen, zu sichern. Seit 1995 hat es die heutige Größe von ca. 539 Hektar. Es ist also 25 Jahre alt.

Die Vormittagsexkursion führt durch den Zellwald, in dem Schwarzstorch, Baumfalke, Wespenbussard, Habicht und Fichtenkreuzschnabel brüten. Im Bach leben zahlreiche Wasserinsekten, darunter die Larven der Grünen Keiljungfer, das Bachneunauge, Bachforelle und Groppe. Auch das Schöne Johanniskraut, Bergfarn und Keulen-Bärlapp kommen im NSG vor.

Am Nachmittag wandern wir entlang des Aschbach-Unterlaufes durch Grasland. Hier sind schon verschiedene Frühblüher zu beobachten. Neuerdings lebt auch der Biber im Aschbach, dessen Spuren sicher zu sehen sein werden.

Die Böden des Aschbachtals und des Zellwaldes sind überwiegend Gleye und Pseudogleye, das heißt, es herrschen staunasse Böden vor. Bei der Wahl des Schuhwerks ist das bitte zu beachten.


Eine gemeinsame Veranstaltung mit dem Sächsisches Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie, Sachsenforst und dem Naturschutzinstitut Freiberg.


Die Exkursion soll zur Demonstration und Diskussion folgender Themen an Beispielen vor Ort beitragen:

  • Fließgewässer und Nadelwälder als Lebensraum charakteristischer Pflanzen- und Tierarten
  • Bewirtschaftung der naturgeschützten Teile des Zellwaldes
  • Pflanzen und Tiere der Laubwälder im Frühjahrsaspekt
  • Spuren des Bibers erkennen


Diese Exkursion im Rahmen der Reihe „Naturschutzgebiete in Sachsen –
Tafelsilber der Natur“ wird geleitet von


Dr. André Günther, Naturschutzinstitut Freiberg,


Thomas Hergott, Gebietskenner,


Chris Jasper, Revierförster im Staatsbetrieb Sachsenforst


Friedemann Klenke, Sächsisches Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie, Freiberg.


Hinweise:

Beginn: 10.00 Uhr

Ende: ca. 15:00 Uhr


Zielgruppe:

Die Veranstaltung richtet sich an die interessierte Öffentlichkeit, an Mitarbeiter von Behörden und den ehrenamtlichen Naturschutzdienst.

Die Exkursion ist auch für Kinder und Jugendliche geeignet.


Festes Schuhwerk und wettergerechte Kleidung werden empfohlen.


Bitte nehmen Sie Verpflegung und ausreichend Getränke mit (Rucksackverpflegung).


Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei. Bitte melden Sie sich dennoch an.


Treffpunkt:

09603 Reichenbach, Hirschstraße (K8210 / K7710), am ehemaligen Reichenbacher Bad nahe der Autobahn-Unterführung


Anfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln

ist am Wochenende leider nicht möglich;

Fahrgemeinschaft kann ggf. vermittelt werden


Anfahrt mit dem Pkw

Autobahn A 4 bis Abfahrt Berbersdorf, von dort S34 Richtung Norden (Roßwein) 1,5 km bis zur Kreuzung Goldener Hirsch, dort rechts abbiegen auf die Hirschstraße (K8210) Richtung Reichenbach. Nach ca. 1,2 km unter der Autobahnbrücke hindurch. Gleich hinter der Autobahn Parkmöglichkeiten beiderseits der Straße K7710.


Die Hirschstraße verbindet Schmalbach (Gemeinde Striegistal) mit Reichenbach (Stadt Großschirma).



Titelbild: O. Leillinger, Archiv Naturschutz LfULG



Ort

Reichenbach , ( in Google Maps aufrufen )

Anja Matthes

Sächsische Landesstiftung Natur und Umwelt

0351 81416 620
Email senden

Diese Veranstaltung kann nicht online gebucht werden.

Diese Veranstaltung ist bereits beendet.

Veranstaltungsunterlagen

Veranstaltungsfyer