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3. Grüner Kindertag 2015 in Dresden

08. Juni 2015 – der nun schon dritte Grüne Kindertag in Dresden! Musikalisch und einstimmend in das diesjährige Thema Müll und Dreck – einfach weg? empfängt Liedermacher Michael Hausburg die insgesamt fast 600 Kinder. Wie schon zuvor werden die Lokalitäten des Dresdner Hygienemuseums für unsere Veranstaltung genutzt.
Vor- und Grundschüler beschäftigen sich mit Fragen des Müllsortierens und Recyclings, überlegen wie lange beispielsweise eine Zeitung, eine Zigarettenkippe, eine Plastiktüte und ein Stück Styropor zum Verrotten brauchen und staunen über das perfekte Recyclingsystem in der Erde. Auch verschiedene Bastelarbeiten aus Müllresten werden angefertigt: kleine Schwimmkerzen aus Wachsresten in Nussschalen, Briefumschläge aus alten Kalenderblättern und passendes Briefpapier aus ausgedienten Kopfbögen. Kronenkorken werden zu kleinen Autos und Altpapier zu selbstgeschöpften Papier- Kunstwerken.
Die Zwillinge Anton und Emil des evangelischen Schulzentrums Pirna bauen mit ihren Freunden den höchsten Turm aus Konserven¬büchsen und können mit 32 Schichten sogar den Rekord der Leipziger knacken. Gleichzeitig erforscht die 6-jährige Maja als Wassertropfen verkleidet die begehbare Kläranlage und kann den Müll, den sie mit sich trägt, in den verschiedenen Klärbecken hinterlassen, die aus alten Pappkästen und Folien gebaut sind.
Unterdessen kämpft der Eisvogel mit einer Konserven¬büchse, die ihn am Sprechen hinderte. Nur mit Hilfe der Kinder, die begeistert das Puppenspiel der Umweltbühne Chemnitz besuchen, kann das Gewässer, an dem der Eisvogel lebt, schließlich wieder vom Müll befreit werden. Auch im Marta Fraenkel Saal dreht sich das Programm um das Thema Müll.
So haben die Kinder auch dann genug zu tun, als der Regen sie vom Vorplatz vertreibt. Es zeigt sich, dass das Thema Müll und Dreck – einfach weg? viel zu bieten hat und auf unterschiedlichste Weise beleuchtet werden kann. Die die Kinder begleitenden Erzieher, Lehrer und Eltern nehmen jedenfalls zahlreiche Ideen mit nach Hause, wie sie auch in ihren Einrichtungen weiter am Thema dranbleiben können.
Einige der insgesamt 29 Kindergärten, Grundschulen und Horte haben sich bereits für das nächste Jahr vormerken lassen. „Dann treffen wir uns wieder hier, im Museum, das ist klar“, endet Michael Hausburg in seinem Abschlusslied.