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Umweltmobile als Innovation der polnischen Umweltbildung
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Umweltmobile als Innovation der polnischen Umweltbildung 

Das Projekt der Sächsischen Landesstiftung Natur und Umwelt (LaNU) und des Vereins für Nachhaltige Entwicklung Agro-Group aus Polen ist ein Ergebnis der erfolgreichen, grenzüberschreitenden Zusammenarbeit im Bereich der Umweltbildung.
Ziel des Projektes war es, die Umweltbildung in Polen zu stärken, eine innovative, aktive Form der Umweltbildung – die „mobile Umweltbildung mittels Umweltmobilen“ – in Polen zu etablieren sowie die mobile Umweltbildung in Deutschland weiterzuentwickeln.Mit Hilfe der fast 20jährigen Erfahrungen der sächsischen Umweltmobile „Planaria“ der LaNU konnte der Verein Agro-Group das erste polnische Umweltmobil mit Namen  „Jeżowóz“ (zu deutsch: Igelbus) mit Sitz in Białystok (Wojewodschaft Podlaskie) aufbauen.

Ziel des Projektes war es, die Umweltbildung in Polen zu stärken, eine innovative, aktive Form der Umweltbildung – die „mobile Umweltbildung mittels Umweltmobilen“ – in Polen zu etablieren sowie die mobile Umweltbildung in Deutschland weiterzuentwickeln. Mit Hilfe der fast 20jährigen Erfahrungen der sächsischen Umweltmobile „Planaria“ der LaNU konnte der Verein Agro-Group das erste polnische Umweltmobil mit Namen „Jeżowóz“ (zu deutsch: Igelbus) mit Sitz in Białystok (Wojewodschaft Podlaskie) aufbauen.

Mit der Fortbildung der polnischen Partner 2009 in Sachsen bekamen die polnischen Umweltbildner zunächst einen Einblick in die mobile Arbeit und konnten erste praktische Erfahrungen sammeln. Die Teilnahme an zwei Fachtagungen der „Bundesweiten Arbeitsgemeinschaft Umweltmobile“ www.umweltmobile.de ermöglichte das Kennenlernen weiterer deutscher mobiler Projekte und wurde zum Erfahrungsaustausch genutzt. Mit der Erarbeitung von Umweltbildungsprogrammen für das polnische Umweltmobil zu den Themen Natura 2000, Wald, Wiese, Boden, Gewässer, Klima, Nachhaltiger Konsum und Papier war schließlich der Weg für die ersten Einsätze des Igelbusses geebnet. Von November 2009 bis Projektende wurden insgesamt 509 Mobilveranstaltungen in den Wojwodschaften Podlaskie, Warminsko-Mazurskie, Mazowieckie, Lubelskie durchgeführt, an denen 8708 Schüler der Primar- und Sekundarstufe teilnahmen.

 

Darüber hinaus fanden vier modellhafte Fortbildungen für polnische Lehrer mit dem Umweltmobil statt. Die im Projekt erarbeiteten Unterrichtsmaterialien konnten in einer Handreichung für Lehrer und Interessierte zusammengefasst und an die am Projekt teilnehmenden Schulen verteilt werden. Außerdem wurde das Material auf der projekteigenen Internetseite www.ekomobil.pl veröffentlicht.

Damit wurden die zu Projektbeginn gesetzten Ziele bei weitem übertroffen. Das enorme Interesse der Schulen sowie der verschiedenen Umweltbildungseinrichtungen in Polen und anderen Ländern zeugt von dem Erfolg des ersten polnischen Umweltmobils. Das Umweltmobil wurde über Ländergrenzen hinaus bekannt und stieß überall auf positive Resonanz. Damit wurde ein neuer Weg der Umweltbildung in Polen eingeschlagen und die fahrzeuggestützte, mobile Umweltbildung in Polen fest etabliert. Darüber hinaus gibt es intensive Bemühungen zur Erweiterung des Projektes auf 6 weitere polnische Regionen und zum Aufbau eines zweiten polnischen Umweltmobils. Ebenfalls ließen sich Institutionen aus der Schweiz, Litauen, Estland, der Ukraine und Weißrussland von der Idee der mobilen Umweltbildung durch das Igelmobil begeistern und planen nun teilweise eigene Projekte der mobilen Umweltbildung.

Das Projekt wurde gefördert durch die Deutsche Bundesstiftung Umwelt und fand in Kooperation mit dem Verein für Nachhaltige Entwicklung Agro-Group statt.

Kontakt

Susanne Brenner

Sächsische Landesstiftung Natur und Umwelt, Akademie
Riesaer Straße 7
01129 Dresden

+49 (0)351 - 814 16 608
+49 (0)351 - 814 16 666
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