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17.04.2019
Pressemitteilungen

In dem vom Freistaat Sachsen im Rahmen des Landesprogrammes „Integrative Maßnahme“ geförderten und vom NationalparkZentrum Bad Schandau umgesetzten Projekt „Lebenswerte Sächsische Schweiz“ konnten 2018 zahlreiche Veranstaltungen realisiert werden.


Anliegen des Projektes ist es, Begegnungsmöglichkeiten zwischen Einheimischen und Geflüchteten zu schaffen. Diese finden im Rahmen von Aktionen im Natur- und Kulturlandschaftsschutz, bei Bildungsveranstaltungen und Exkursionen statt. Es fanden 25 Veranstaltungen mit insgesamt ca. 400 Teilnehmern in sieben Gemeinden in und um die Nationalparkregion statt.


Beim gemeinsamen Pflanzen von Bäumen in Struppen, Streuobstwieseneinsätzen in Wehlen und Sebnitz, Müllsammelaktionen in Dürrröhrsdorf und Königstein oder Wanderungen, die von Nationalparkführern begleitet wurden, kam es zu ungezwungenen Begegnungen, bei denen es viel Interessantes zu erfahren gab und die deutsche Sprache geübt werden konnte. Den Menschen aus 15 unterschiedlichen Herkunftsländern konnte bei diesen Gelegenheiten die Region mit Ihren Naturschätzen näher gebracht werden.


Die beteiligten Akteure - ob FlüchtlingssozialarbeiterInnen, ehrenamtliche Initiativen der Flüchtlingshilfe, die Geflüchteten, haupt- und ehrenamtliche Vertreter des Naturschutzes, regionale Vereine und Gemeindevertreter – sind sich einig, dass dies ein sehr guter Beitrag zum Abbau von Vorurteilen und für ein friedliches Mit- und Nebeneinander von Menschen unterschiedlicher Herkunft und Kultur ist.


Wenn seitens Ihrer Gemeinde oder Ihres Vereines Interesse besteht und Sie Unterstützung bei Aktionen in der Natur- und Kulturlandschaft brauchen, können Sie sich gern an das NationalparkZentrum in Bad Schandau wenden. Auch in 2019 haben wir wieder die Möglichkeit, tatkräftige Unterstützung anzubieten. 


Diese Maßnahme wird mitfinanziert aus Steuermitteln auf der Grundlage des von den Abgeordneten des Sächsischen Landtags beschlossenen Haushaltes.


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