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25.05.2020
Bewahren

Wo es früher summte und brummte, ist es in den vergangenen Jahren leiser geworden: Immer noch wird der natürliche Lebensraum für  Insekten knapper, viele Arten sterben aus.

Dabei kann an vielen Stellen neuer Lebensraum für Insekten entstehen! Wie das funktioniert, lässt sich anhand der Schmetterlinge gut veranschaulichen.


Insekten spielen eine wichtige Rolle in unserem Ökosystem, als Nahrungsquelle für andere Tiere und als Bestäuber für Pflanzen. Rund 90 Prozent der Wildpflanzen sind ganz oder teilweise von der Bestäubung durch Insekten abhängig. Weltweit brauchen 75 Prozent unserer Nutzpflanzen die Bestäubung durch Insekten, um Früchte hervorzubringen und  für ihre Fortpflanzung.

Um überleben zu können, brauchen Schmetterlinge und andere Insekten deshalb möglichst viele Blühflächen. 


Die seit 2015 erfolgreiche sachsenweite Mitmachaktion „Puppenstuben gesucht – Blühende Wiesen für Sachsens Schmetterlinge“ zeigt, wie das geht.


„Artenschutz fängt vor der Haustür an!“, betont Staatsminister Wolfram Günther, „Deshalb appeliere ich an die Verantwortung der gesamten Gesellschaft. Mit dem Aufruf, Wiesen artgerecht zu bewirtschaften und in Schmetterlingswiesen zu verwandeln, möchten wir die Bürgerinnen und Bürger für das Thema sensibilisieren und ein Umdenken anregen.“


Inzwischen werden rund 460 Wiesen, über doppelt so viele, wie noch im vorigen Jahr, artgerecht als „Schmetterlingswiese“ im Rahmen des Projektes bewirtschaftet, von Städten und Gemeindeverwaltungen, Wohnungsgenossenschaften, regionalen Projektpartnern sowie privaten Akteuren.

 

Auch Dank der Initiative Sachsen blüht, über die bei einer ausreichend großen Fläche, zertifiziertes, standortgerechtes Saatgut für die Aufwertung oder zur Entwicklung blütenreicher Wiesen ausgereicht wird, konnten bereits viele Wiesen entstehen. 


Weitere Hintergrundinformationen finden Sie auf der Homepage unter

www.schmetterlingswiesen.de oder Verlinkung auf unserer Homepage!


Sachsen blüht

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