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Unterstützung Naturschutzstationen

In der Koalitionsvereinbarung vom 10. November 2014 haben sich die Regierungsparteien darauf verständigt, ein Konzept für die Zukunft der sächsischen Naturschutzstationen zu entwickeln. Mit Beschluss des Doppelhaushaltes 2017/2018 hat der Sächsische Landesgesetzgeber der LaNU 1,5 Mio. EUR pro Jahr zur verstärkten Anerkennung des Ehrenamtes im Naturschutz und zur Unterstützung von Naturschutzstationen als Hilfeleistung für die Landkreise/Kreisfreien Städte zugewiesen. Ziel des Landesgesetzgebers ist es, insbesondere bestehende Naturschutzstationen zu unterstützen. Bestehende Strukturen sollen gesichert, auf Landesebene besser integriert und kreisübergreifend vernetzt werden. Durch den vom Sächsischen Landtag in der Sitzung am 11.4.2017 beschlossenen Antrag der Fraktionen der CDU, Bündnis 90/Die Grünen und der SPD wurde der im Haushaltsplan an die Sächsische Landesstiftung Natur und Umwelt gerichtete Auftrag spezifiziert. Der LaNU obliegt damit die Aufgabe der Koordination des Gesamtprozesses der Unterstützung von sächsischen Naturschutzstationen, der Qualitätssicherung, des Controlling, des Berichtswesens und der Bewirtschaftung der finanziellen Mittel.

Das Verfahren zur Auswahl der Naturschutzstationen wurde in allen Landkreisen und Kreisfreien Städten auf den Weg gebracht. Insgesamt haben 61 Einrichtungen in Sachsen ihr Interesse für eine Unterstützung als Naturschutzstation bekundet.

Die Entscheidung über die Auswahl der Naturschutzstationen und die Entscheidung über die Höhe der jeweiligen Unterstützung trifft der Landkreis bzw. die Kreisfreie Stadt in eigener Zuständigkeit nach durch den Sächsischen Landtag vorgegebenen Mindest- und Abwägungskriterien und im Einvernehmen mit dem Naturschutzbeirat des Landkreises/der kreisfreien Stadt bzw. mit der Landesarbeitsgemeinschaft Naturschutz und dem regionalen Landschaftspflegeverband. Zu dieser Entscheidung in den Landkreisen und Kreisfreien Städten hat die Sächsische Landesstiftung Natur und Umwelt ihre Anhörung abgegeben.

Zwischen der LaNU und den Landkreisen/ Kreisfreien Städten sind dafür Kooperationsverträge vorbereitet und unterzeichnet worden. Die Mittelvergabe erfolgt 2017 nach Auswahl durch die Landkreise und Kreisfreien Städte von der LaNU direkt an die Naturschutzstationen mittels separater Kooperationsvereinbarung. Für 2018 sieht das Verfahren vor, dass die Mittel von der LaNU über die Landkreise und Kreisfreien Städte an die Naturschutzstationen ausgereicht werden.

Barbara Heidrich

Sächsische Landesstiftung Natur und Umwelt, Akademie
Riesaer Straße 7
01129 Dresden

+49 (0)351 - 814 16 604
+49 (0)351 - 814 16 666
E-Mail-Kontakt

Simona Kahle

Sächsische Landesstiftung Natur und Umwelt, Akademie
Riesaer Straße 7
01129 Dresden

+49 (351) 814 16 613
+49 (351) 814 16 666
E-Mail-Kontakt

Downloads

Antrag des Landtages

PDF (423.9KB)

Formblatt Interessenbekundung

PDF (31.2KB)

Formblatt zur Erfassung einzelner Naturschutzstationen

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