Naturschutz und Umweltbildung ohne rechtsextreme Tendenzen Rechtsextreme Tendenzen erkennen & Handlungsstrategien entwickeln (B 23/26)
Im Handlungsfeld Natur- und Umweltschutz können Akteurinnen und Akteure mit rechtsextremen Ideologien in Berührung kommen. Welche Beweggründe haben rechtsextreme Akteurinnen und Akteure, sich in diesen Themenfeldern zu engagieren? Welche Ziele verfolgen sie?
Der Workshop sensibilisiert für die historischen und die aktuellen Verknüpfungen des deutschen Natur- und Umweltschutzes mit extrem rechten Ideologien. Er versetzt die Teilnehmenden in die Lage, demokratiefeindliche und menschenverachtende Ideologien und Denkmuster im Natur- und Umweltschutz zu identifizieren. Darauf aufbauend können mögliche Handlungsoptionen im Sinne einer Prävention und Intervention erarbeitet und diskutiert werden.
Gleichzeitig gibt es auch in der an demokratischen Werten orientierten Umweltbildung sowie der Natur-, Wildnis- und Erlebnispädagogik Anknüpfungspunkte für menschenfeindliche Inhalte sowie rechte Ideologien. In der Gruppe und anhand von eigenen Fallbeispielen aus der Praxis werden in diesem Workshop Anschlussfähigkeiten nach rechts und entsprechende Abgrenzungsmöglichkeiten in der Umweltbildung beleuchtet. Dabei werden Wege erarbeitet, Umweltbildungsangebote bewusst verantwortungsvoll, vielfaltsorientiert und demokratisch zu gestalten.
Der Workshop wird zusammen mit FARN (Fachstelle Radikalisierungsprävention und Engagement im Naturschutz) durchgeführt.
Zeit: 09:30 bis 16 Uhr