Brösen, Giksteich / Feuchtwiesen

Größe

6,32 ha

Ersterwerb

Oktober 2001

Landkreis

Mittelsachsen

Gemeinde

Leisnig OT Brösen

Naturschutzfachliche Bedeutung

Die Flächen liegen im NSG „Kirstenmühle/Schanzenbachtal“ und zeichnen sich durch kleinräumige Mosaike mit Buchenwäldern, Wiesen, Gewässern und Uferbereichen aus. Besonders hervorzuheben ist der Totholzanteil. Der Giksteich, ein ehemaliger Mühlteich, und der benachbarte Schanzenbach sind Lebensraum vieler bedeutender Amphibienarten, z.B. Feuersalamander, Kleiner Wasserfrosch, Moorfrosch und Springfrosch.

Das Areal ist ein ideales Jagdgebiet für viele Fledermausarten, wie dem Großen Abendsegler, der Wasserfledermaus und dem Braunen Langohr sowie seit vielen Jahren Lebensraum des Bibers. Im Jahr 1999 konnten 66 Brutvogelarten nachgewiesen werden, so der Rotmilan, der Schwarzmilan, der Waldkauz und die Waldohreule. Für den Steinkauz gab es sogar einen Nachweis für eine mögliche Brut. Freie Steinfelsen werden unter anderem von Heidekraut, Schafschwingel, Habichtskraut und Pechnelke besiedelt.

Da die Fläche als FFH-Gebiet „Muldentäler oberhalb des Zusammenflusses“ registriert ist, besitzt sie einen besonderen Schutzstatus von europäischem Rang.

Der Naturschutzfonds der LaNU sicherte durch den Erwerb der Flächen die langfristige Erhaltung und Entwicklung im Sinne des Naturschutzes.


Erhaltung und Entwicklung

Eine Grünlandfläche von ca. 1 ha wurde zur naturschutzgerechten landwirtschaftlichen Nutzung an eine ortsansässige Agrargemeinschaft verpachtet.



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