5. Netzwerktreffen der Botanischen Gärten in Sachsen – Austausch, Ideen und neue Impulse

Botanische Gärten
Gruppenfoto zum 5. Netzwerktreffen der Sächsischen Botanischen Gärten

Zusammenarbeit und Organisation

Am 26. März 2026 trafen sich Vertreterinnen und Vertreter der Botanischen Gärten Sachsens in Dresden – begleitend zur Weltorchideenkonferenz, aber mit klar eigenem Fokus.

Das Netzwerk der Botanischen Gärten in Sachsen wird von der Sächsischen Landesstiftung Natur und Umwelt (LaNU) koordiniert, durch die Stiftung wurde auch das fünfte Netzwerktreffen vorbereitet und begleitet. Das Treffen bot einmal mehr Raum für fachlichen Austausch, Vernetzung und gemeinsame Perspektiven.

Grußwort und Impulse

In seinem Grußwort hob Stiftungsdirektor Robert Clemen hervor, wie wichtig Zusammenhalt und Wissenstransfer in Zeiten knapper Mittel sind. Er würdigte das Engagement des Sächsischen Landesamtes für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie (LfULG) im botanischen Artenschutz und des Landesvereins Sächsischer Heimatschutz e.V. für die Gartenkultur – zwei Kernthemen, die im Netzwerk eng miteinander verknüpft sind.

Neben verschiedenen Fachimpulsen standen vor allem die Beiträge und Erfahrungen der Mitarbeitenden aus den sächsischen Botanischen Gärten im Mittelpunkt der Veranstaltung. Gerade die nicht universitären Gärten, die im Rahmen der wissenschaftlichen Begleitung durch die LaNU unterstützt werden, prägen das Netzwerk mit ihrem praktischen Wissen, ihrer Kreativität und ihrem Engagement ganz wesentlich.

Projekte, Nachwuchs und Ausblick

Besonderes Interesse weckte die Vorstellung einer Bachelorarbeit zum Botanischen Garten Bad Schandau, die eindrucksvoll zeigte, wie wissenschaftliche Forschung, Gartendenkmalpflege und praktische Gartenarbeit ineinandergreifen können. Solche Arbeiten bereichern das Netzwerk und verbinden aktuelle akademische Ansätze mit der alltäglichen Praxis in den Gärten.

Impulse des LfULG und des Verbands Botanischer Gärten e.V. sowie die Beiträge der Universitären Botanischen Gärten sorgten für anregende Diskussionen und neue Ideen für künftige Kooperationen.

Viele spannende Ansätze und Gespräche machten deutlich: Das sächsische Netzwerk bleibt lebendig, lösungsorientiert und zuversichtlich – und zeigt, dass sich mit Zusammenhalt und Engagement auch unter schwierigen Bedingungen viel bewegen lässt.

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