Echoortung in der Praxis: Auswertung und Interpretation von Fledermausrufen (Q 7/26-3)

Seit langem ist die Bioakustik aus der Erforschung und Beobachtung von Fledermäusen nicht mehr wegzudenken. Ultraschalldetektoren ermöglichen es uns, die Rufe von Fledermäusen hör- und erfahrbar zu machen. Wir können damit Fledermäuse beim Jagdflug oder am Quartier ausfindig machen und sogar manche Arten identifizieren. Dafür existieren inzwischen zahlreiche Erfassungsgeräte für die unterschiedlichsten Ansprüche von der Fledermausexkursion bis hin zu mehrjährigen Daueruntersuchungen der Aktivität bestimmter Arten.

Die Art und Weise der Echoortung wirkt sich auf die Jagdweise, die Habitatwahl und Gefährdungen aus, denen Fledermäuse in unserer Kulturlandschaft ausgesetzt sind. Damit ist die Kenntnis der bioakustischen Grundlagen auch für den Fledermausschutz von Bedeutung.


Zielstellung

Zunächst wird es theoretisch: Wie orientieren sich Fledermäuse, welche Bedeutung hat das für ihren Schutz, und auf welche Art und Weise können wir für unsere eigene Wahrnehmung nicht zugängliche Laute für Art- und Aktivitätserfassungen verwenden. Anhand von Rufbeispielen einzelner Fledermausarten werden die Möglichkeiten und Grenzen der akustischen Fledermausbestimmung deutlich.

Danach - etwa ab Sonnenuntergang - begeben wir uns auf eine Exkursion in den Schlosspark Neschwitz, wo mehrere Fledermausarten bei ihrer Nahrungssuche anzutreffen sind. Mit etwas Glück werden wir sie dabei beobachten können und ihre Rufe für uns hörbar machen.

Hinweise

Dias Seminar wird in Kooperation mit dem Landesfachausschuss Fledermausschutz des NABU-Landesverbandes Sachsen e.V. durchgeführt.

Die Teilnahme ist entgeltfrei.

Das Seminar wird geleitet von Christiane Schmidt.

Die Teilnehmerzahl ist begrenzt.

Eine Anmeldung ist nur online möglich.

Datum: Samstag 11.09.2026

Ort: Naturschutzstation Neschwitz im Schlosspark Neschwitz

Treffpunkt: Park 1 in 02699 Neschwitz

Beginn: 18:00 Uhr

Dauer:  3 h

Bitte wetterfeste Kleidung mitbringen. Die Verpflegung für das Seminar erfolgt aus dem Rucksack.

Eine Übernachtung ist im Fischereihof Kleinholscha auf Selbstzahlerbasis möglich. Nutzen Sie hierfür das angelegte Buchungspaket (Button ganz oben im Titelbild unter "anmelden")

Foto: Christiane Schmidt



Datum

11.09.2026

Thema

Artenkenntnis

Kontakt

Anne-Katrin Lösche

Sächsische Landesstiftung Natur und Umwelt


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