Fledermauskästen im Praxiseinsatz (Q 7/26 - 3)


Fledermauskästen sind Standardwerkzeuge im Fledermausschutz. Zumindest in der Theorie kann jede und jeder mit diesen künstlichen Angeboten aktiv etwas für den Schutz vieler heimischer Arten tun. Zudem machen Kästen die versteckt lebenden Tiere sichtbar, was wertvolle Artnachweise und längerfristige Bestandsüberwachung ermöglicht.

 

Die Palette verfügbarer Typen ist groß, und selbst im Baumarkt oder in zahllosen Internetshops sind Kästen heute leicht zu erwerben. Langfristiger Erfolg hängt aber auch hier von Details ab. Unterschiedliche Arten haben unterschiedliche Ansprüche – nicht nur an die Quartiere selbst, sondern auch an den umgebenden Lebensraum. Die Standortwahl ist also entscheidend.

 

Mindestens ebenso wichtig ist der langfristige Blick: Anders als natürliche Quartiere müssen Fledermauskästen regelmäßig überprüft und gewartet werden, damit die Funktion langfristig gewährleistet bleibt. Einmal ausgebrachte Kästen sollten also auch in vielen Jahren noch gut erreichbar sein.

Zielstellung

Zusammen mit weiteren Themen wie der Auswahl geeigneter Modultypen, der Konfiguration von Kastengruppen oder der Arterkennung im Kasten wird die Exkursion im Wermsdorfer Wald einen kompakten Einblick in die Praxisarbeit geben. Die Route führt vorbei an Standorten aus dem laufenden Fledermausmonitoring, in denen sich auch in der Spätphase der Saison noch Tiere aufhalten. Daneben gibt es selbstverständlich Informationen zu den Eigenheiten und Besonderheiten dieses wertgebenden Waldgebietes.

Hinweise

Diese Exkursion wird in Kooperation mit der Arbeitsgruppe Fledermausschutz des Landesverbandes Sachsen e.V. durchgeführt.

Die Teilnahme an der Exkursion ist entgeltfrei.

Die Exkursion wird geleitet von Marco Roßner.

Die Teilnehmerzahl ist auf 16 Personen begrenzt.

Datum: Samstag 26.09.2026

Ort: Wermsdorfer Wald, Forstrevier Collm

Treffpunkt: Parkplatz an der S38 zwischen Wermsdorf u. Oschatz

Uhrzeit: 9:00 Uhr

Dauer: ca. 4 h

Strecke: ca. 6 km

Bitte wetterfeste Kleidung mitbringen. Die Verpflegung erfolgt aus dem Rucksack.


Foto: Marco Roßner 


Datum

26.09.2026

Thema

Artenkenntnis

Kontakt

Anne-Katrin Lösche

Sächsische Landesstiftung Natur und Umwelt


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