Details und Aktuelles zum Projekt "MARA"

Das Team des Projektes „MARA - Margaritifera Restoration Alliance“ wird zum deutschlandweiten Erhalt der Flussperlmuschel (Margaritifera margaritifera) beitragen. Erstmalig arbeitet ein Team aus allen deutschen Flussperlmuschelgebieten, in denen Nachzucht betrieben wird zusammen.

Das Vorhaben wird im Bundesprogramm Biologische Vielfalt mit Mitteln des Bundesumweltministeriums gefördert. Das Teilprojekt der LaNU wird aus Zweckerträgen der Lotterie Glücksspirale durch den Naturschutzfonds unterstützt.

Das MARA-Team hat sich zum Ziel gesetzt, die Muschelnachzucht weiter zu optimieren und umfassende Habitataufwertungen anzustoßen, um der Flussperlmuschel und ihrem Lebensraum mit zahlreichen gefährdeten Tier- und Pflanzenarten auch vor dem Hintergrund des Klimawandels eine zukunftsfähigere Basis zu bieten. 

Das MARA-Netzwerk dient außerdem zur Kooperation bei einer innovativen Öffentlichkeitsarbeit in Politik und Gesellschaft sowie zur länderübergreifenden Bildungsarbeit über Großmuscheln mit gemeinsamen Materialien und Produkten.

  • Laufzeit: Juli 2021- Juni 2027 
  • Gesamt-Finanzvolumen des Verbundvorhabens: 7.13 Mio. €
  • Projektpartner: Landschaftspflegeverband Passau (Koordination), Technische Universität Dresden, Technische Universität München,       BUND Naturschutz in Bayern, Biologische Station StädteRegion Aachen e.V., Sächsische Landesstiftung Natur und Umwelt, Vogtlandkreis

Eine kurze Projektvorstellung können Sie hier herunterladen.

Weitere Informationen über das Gesamtprojekt finden Sie auf der Website des Verbundprojektes: www.flussmuscheln.de

Miniklein und doch riesengroß: Wichtiger Erfolg im Flussperlmuschelschutz in Sachsen

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Mitarbeiter des Instituts für Hydrobiologie der TU Dresden führten eine schonende Elektrobefischung in den sächsischen Flussperlmuschelgewässern durch.

Abb.: Mitarbeiter des Instituts für Hydrobiologie der TU Dresden führten eine schonende Elektrobefischung in den sächsischen Flussperlmuschelgewässern durch. Sie gehören zum Team des Projektes „MARA – Margaritifera Restoration Alliance“, das im Bundesprogramm Biologische Vielfalt gefördert wird und sich für den Erhalt der Flussperlmuschel deutschlandweit engagiert. (Foto: Felix Grunicke)

Seit 20 Jahren werden die vom Aussterben bedrohten Flussperlmuscheln in Sachsen nachgezüchtet und seit wenigen Jahren auch ausgewildert. Erstmalig konnten nun Muschellarven dieser Nachzucht auf den Kiemen von heimischen Bachforellen nachgewiesen werden! Gerade mit Blick auf den Tag der Artenvielfalt am 22.05.2022 macht dieses Ergebnis Mut! Es beweist, dass sich die Bemühungen für die Nachzucht gelohnt haben. Und es spornt uns an, den Lebensraum der Muscheln weiter zu verbessern, damit sie zukünftig ohne menschliche Hilfe überleben können.

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